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Kolumbien 1998 Die Seiten zum Thema öffnen
Eintrag: 20
Autor:  Franz Asanger schrieb am 20.05.2008 um 1500 Uhr:
Eintrag:  Hallo, ich hab soeben ihren Bericht über die Besteigung des Chimborazo gelesen. Gratulation, wenn auch schon 10 Jahre vergangen sind. Nachdem wir auch für Dezember 3 Wochen Bergsteigen in Ecuador und natürlich auch den Chimborazo geplant haben und uns noch unsicher sind, was die Ausrüstung betrifft, wäre ich sehr dankbar für einig Information.
1) Mit welchen Temperaturen ist auf dem Chimborazo zu rechnen?
2) Sind Plastikstiefel (Kunststoffschuh mit Innenschuh) notwendig?
3) Ist Daunenkleidung notwendig?
4) Wie gefährlich (Schwierigkeitsgrad) ist der Chimborazo?
5) Wieviele Akklimatisationstouren sind unbedingt notwendig?
Für Ihre Information wäre ich sehr dankbar.
Mit sportlichen Grüßen, Franz Asanger, Österreich
Antwort:  Hallo Franz, zu Deinen Fragen:
1) Wir waren Anfang Januar am Chimborazo. Zu dieser Zeit herrschten im Tal von Guayllabamba sommerliche Temperaturen um die 25°C. Im Basislager an der Whymper-Hütte (5000 m ü.NN) lagen die Temperaturen am Tag (bei Sonnenschein) noch bei angenehmen 10-12°C, fielen in der Nacht aber auf deutlich unter 0°C (also dicken Schlafsack mitnehmen !). Der Aufstieg, der wie üblich kurz vor Mitternacht begann, wurde sehr frostig (warme, windabweisende Kleidung - lieber mehrere dünnere Lagen als nur ein dickes Teil, dicke Handschuhe & Socken sind ein absolutes Muss !) Nach dem Sonnenaufgang stieg die Temperatur in der Gipfelregion auf erträgliche Werte (knapp unter 0°C). Wir hatten Alles in Allem Glück mit dem Wetter. Überhaupt sind die Monate Dezember / Januar bzw. auch Juli / August am besten für einen Aufstieg geeignet.
2) Plastikstiefel sind nicht unbedingt erforderlich. Wir hatten Wanderschuhe aus dickem Leder mit harten, steigeisenfesten Sohlen.
3) Auch Daunenkleidung muss nicht unbedingt sein. Wie schon gesagt: lieber mehrere etwas dünnere Kleidungsstücke über die eine windabweisende Jacke gezogen werden sollte. Im Bedarfsfall kann man so ohne große Umstände überflüssige Teile ausziehen bzw. wieder anlegen.
4) Es gibt verschieden Routen zum Gipfel deren genaue Einstufungen in Schwierigkeitsgrade mir leider nicht bekannt sind. Prinzipiell ist der Berg relativ leicht zugänglich. Die beiden gebräuchlichsten Routen sind die "Normalroute" und die "Whymperroute". Beide starten bei der Whymper-Hütte und führen über den Westgrat zum Vorgipfel "Ventimilla" (6225 m ü.NN) und weiter zum Hauptgipfel "Whymper" (6310 m ü.NN). Wir sind über die Normalroute auf- & über die Whymperroute abgestiegen. Rein technisch ist die Überwindung einer 8-10 m hohen, nahezu senkrechten Gletscherkante der schwierigste Teil des Aufstiegs. Ansonsten braucht man vor allem eine sehr gute Kondition & eine gründliche Akklimatisation. (Aber Achtung: Auch wenn der Aufstieg insgesamt vergleichsweise einfach ist - die Sache ist keinesfalls ungefährlich ! Davon zeugen zahlreiche Kreuze entlang des Pfades zwischen Carrel-Hütte (4850 m ü.NN) und Whymper-Hütte.)
5) Für Dauer & Intensität der Akklimatisation gibt es kein Geheimrezept. Das hängt letztlich von der Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen ab. Wir sind 10 Tage vor dem Aufstieg von Bogota (KolumbienÖffnen) aufgebrochen, haben einige kleinere Wanderungen in den Kordilleren in Höhen zwischen 2500 & 3500 m Höhe unternommen und dabei natürlich auch die Nächte in großer Höhe im Zelt verbracht. Dabei hat jeder seine volle, ca. 25 kg schwerer Ausrüstung spazieren getragen. Die eigentliche Vorbereitung war schließlich eine 4-Tages-Tour quer durch den Purace-Nationalpark im Süden Kolumbiens inkl. der Besteigung des 4800 m hohen Vulkans Purace (welche letztlich fast härter war, als die Chimborazo-Besteigung ansich ;o)).
Ich hoffe, diese Informationen helfen euch ein Stück weiter. Ich drück euch jedenfalls die Daumen, dass die geplante Besteigung gelingt.
Viele Grüße, Heiko

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USA / Kanada 2000 Die Seiten zum Thema öffnen
Eintrag: 19
Autor:  Pedro schrieb am 22.04.2008 um 0512 Uhr:
Eintrag:  Good site - very impressive!

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Reiseberichte Die Seiten zum Thema öffnen
Eintrag: 18
Autor:  Jörg Wurmisch schrieb am 03.04.2008 um 2052 Uhr:
Eintrag:  Die Webseiten sind toll aufgemacht. Durch die Art des Reisens sind die Reisen sehr erlebnisreich und Ihr werdet ein ganzes Leben lang eure Erinnerungen behalten. Ich bin selbst im Jahr 2005 vier Wochen allein in Nordkenia umher gereist. Meine Webseiten sind leider nicht so schön, aber vieleicht schauen Sie mal rein. www.seitereiseberichte.de Ich wünsche Ihnen noch weitere solcher Reisen.

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Ostafrika 2004 Die Seiten zum Thema öffnen
Eintrag: 17
Autor:  Carlo schrieb am 16.03.2008 um 2216 Uhr:
Eintrag:  Hallo, habe heute im ZDF zufällig die Reportage über die Kilimandscharo Besteigung gesehen. Neugierig nach mehr Informationen bin ich auf eure Seite gestoßen. Wirklich gelungener Bericht, gefällt mir sehr gut. Da ich zuhause in Bayern jedes Wochenende die Berge unsicher mache, wäre Afrika doch mal was ganz anderes. Mit welchen Kosten muß man, so alles zusammengenommen denn ungefähr rechnen? Allein habe ich aber auch gehörigen Respekt vor so einem Trip. Ich bin eher so der Sicherheitstyp. Vermutlich wird es nur ein Traum bleiben. War trotzdem schön zu lesen. Macht weiter so.
Grüße aus dem Bayernland von Carlo
Antwort:  Hallo Carlo, das mit den Kosten für eine solche Reise ist immer so eine Sache. Wir haben - abgesehen von den Flügen - alles vorort organisiert und dadurch natürlich eine Menge "Nebenkosten" gespart. Alles in allem hat die Tour Runde 1600 EUR pro Teilnehmer gekostet: ca. 600 EUR für die Flüge, 500 EUR für den KilimandscharoÖffnen (Eintritt + Löhne für Führer, Koch & Träger), 200 EUR für eine 3-Tages-Tour in den Ngorongoro-KraterÖffnen & 300 EUR für den ganzen Rest (Umrundung des Victoriasees). Wenn Du eine vergleichbare Tour über ein Reisebüro in Deutschland buchst, dann wirst du wohl mit 3500 EUR bis 4000 EUR rechnen müssen. Aber prinzipiell ist es kein großes Problem, alles selber vor Ort zu organisieren. Lebensmittel, Unterkünfte & das Reisen ansich sind (wenn Du nicht zu anspruchsvoll bist) im östlichen Afrika im Allgemeinen sehr preiswert. Die Gebühren für die Nationalparks sind dagegen unverschämt hoch.
Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass eine Kili-Besteigung für Dich nicht nur ein Traum bleibt.   Grüße aus Thüringen, Heiko

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